Oberahmer Peldemühle in Neustadtgödens

Erbaut 1764ober

Zweistöckiger Galerieholländer

Lage: Neustadtgödens / Sanderahm.

Die Kappenwindmühle mit ihrer ganz besonderen Geschichte.


Besichtigung: sonntags oder nach Vereinbarung

>>Bilder zur restaurierten Kappe
>> Bilder zu Flügeln u.Windrose 

>>Weitere Angaben

>>Kontaktadressen

Standort der M?hle: 26452 Sande-Neustadtg?dens, Sanderahmerstr. 34 bei der B436

Inhaberin: Stadt Varel, F?rderverein Neustadtg?denser M?hlen
Betreiber: F?rderverein zum Erhalt der Oberahmer Peldem?hle e.V., Herr Klaus Oltmann, Tel.: 04422-9588-29

Freiwilliger M?ller: Dietmar Wei?, Butendieksweg 14, 26452 Sande,
Tel.: 04422-4833 Anjadietmarweiss@kabelmail.de

Wolfgang Kasper, An de Lehmbalje 46, 26452 Sande, Tel 04422-1730, Wolfgang.Kasper@ewetel.net

Bitte beachten Sie bitte folgenden Hinweis:
Anfang der 90er Jahre musste die Mühle wegen bautechnischer Mängel stillgelegt werden.
Bisher wurden über 200.000 € investiert, um die Mühle in einzelnen Bauabschnitten umfassend zu sanieren und wieder betriebsfähig zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde am 30.09.03 der "Förderverein zum Erhalt der Oberahmer Peldemühle" gegründet.

Werden Sie Mitglied im Förderverein (Tel.: 04422-958827), der Mindestbeitrag beträgt nur 1 € im Monat, oder unterstützen Sie die Mühle durch eine Spende - jeder Euro hilft!

Auch hier erhalten Sie den Mühlenklinker, wie auch bei jeder der anderen Mühlen.
Spendenkonto: 50 80 45 7007 Volksbank Jever (BLZ 282 622 54).

 
Die Kappenwindmühle mit ihrer ganz besonderen Geschichte

An unseren Küste herrschte seit alters her der Brauch, dass,  wenn ein Bauwerk von Bestand sein sollte, etwas Lebendiges mit hineingetan werden müsse. Beim Deichschluß war es für gewöhnlich ein junger Hund, oder besser noch: das Kind einer herumstreunenden Zigeunerin. Bei dieser Mühle nun war es eine Katze, eine rabenschwarze, die bei der Gründung mit eingebaut werden sollte. Als der Bauherr, ein aufrechter und modern denkender Mensch, jedoch mitbekam, was die Handwerker dort taten, sprang er wildentschlossen in die Baugrube hinunter und zerrte die beinahe schon zugeschüttete Kreatur wieder hervor.
"Halt!" schrie er. "Kein Frevel soll an diesem Bauwerk sein." Daraufhin schleuderte er das vollkommen verängstigte Tier weit von sich, worauf sich das noch einmal errettete Wesen schleunigst davonmachte. Zur Beruhigung der aufgebrachten Bauleute und zur Wahrung der öffentlichen Ordnung versprach er die Anlage eines Kräutergartens, durch den wirklich Menschen in ihrem Leid geholfen werden kann, anstatt durch Aberglauben und die sinnlosen Qualen eines unschuldigen Wesens.
Zur Mahnung und wider des Vergessens dieser Gottlosigkeit ziert noch heute die Silhouette einer Katze das Ende des langen Bremsbalkens. Manchmal, besonders in hellen Mondnächten, sieht man einen schwarzen Kater vom Geländer der Galerie aus über das ganze Anwesen wachen. Angeblich ein Nachfahr jener damals erretteten Katze. Der Kräutergarten wird noch bis heute gepflegt und kann am Mühlentag besichtigt werden.

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