Horsten - Weitere Angaben

Die Technik der Horstener Mühle

Der zweistöckiger Galerieholländer wurde im Jahre 1839 in zehnmonatiger Bauzeit errichtet. Ursprünglich als Getreide-, Pelde- und Ölmühle genutzt, wird hier die Müllerei auch heute noch gewerblich betrieben. Neben zwei Mahlgängen verfügt die Horstener Mühle über eine vollständige Mühlenmaschinerie: Getreidereinigungs- und Vermahlungsmaschinen gehören ebenso zum Mahlbetrieb wie Elevatoren, Mischer, Dinkelschäler, Sichter, eine stählerne Scheibenmühle sowie Walzenstuhl, Pneumatik und Tischausleser.

Die Geschichte der Mühle

1838 erhielt der Müllermeister H. E. Müller die Genehmigung des königlichen Konsistoriums zu Aurich, in Horsten eine Windmühle zu errichten. Seit dem Betriebsbeginn im April 1839 wurde die Horstener Mühle gewerblich genutzt. Nach einem Blitzschlag 1878 war die Holländermühle vier Monate lang außer Betrieb. Seit 1929 ist die Mühle, mittlerweile in der dritten Generation, im Besitz der Familie Erks. Nach einem Bombentreffer im Januar 1941 konnte Müllermeister Eilert Erks den Mahlbetrieb vorübergehend nur noch notdürftig aufrecht erhalten. Weitere Betriebsunterbrechungen in der fast 160jährigen Geschichte der Mühle gab es durch Sturmschäden im Februar 1962 (zwei Monate), im November 1972 (vier Monate) und ab Januar 1976 für zwei Jahre.
Seit 1997 betreibt nun Uwe Erks die Horstener Mühle als gewerblichen Müllereibetrieb.
Mit Windkraft wird hier seit nahezu 160 Jahren Getreide zum Wohle der Menschen und der Nutztierhaltung gereinigt, gemahlen oder gepellt, geschrotet oder geschält. Hier kann der Besucher vor Ort die alltägliche Arbeit des Windmüllers sehen und erleben.

Die bisherigen Eigentümer bzw. Pächter waren:

1838-1854 H. E. Müller
1854-1872 Johann Otten-Wilken
1872-1913 Jacob Christian Frerichs
1913-1925 Wilhelm Jordan
1925-1929 Hinrich-Janssen Müller
1929-1959 Eilert Erks
1959-1996 Johann Erks
   seit 1997 Uwe Erks

Die Wegbeschreibung zur Mühle

Mit dem PKW erreichen Sie die Horstener Mühle (von der  A 29 kommend) über die Abfahrt Friedeburg/Sande, zwischen Zetel und Wilhelmshaven. Folgen Sie der der B 436  über  Neustadt- gödens  in Richtung Friedeburg und Sie erreichen den Ort Horsten. Fahren Sie erst die zweite Straße in Richtung Horsten (Zetel) von der Bundesstraße ab, dann sehen Sie die Mühle rechts der Straße.

Der Bioladen

Der Bioladen wird am 12. September 2015 neu eröffnet. Hier können Sie Naturkostwaren, Honig, Getreide und Getreideprodukte und Teigwaren kaufen. Auch Getränke, Milch Joghurt, Butter gehören mit zum Frischsortiment. Außerdem führen wir Weine, Mühlen für den Hausgebrauch und entsprechende Literatur.

Der Landwarenhandel

Wir führen Futtermittel (auch aus kontrolliert ökologischem Anbau), Getreide, Pflanzenhilfsmittel, biologische Düngemittel, Steinmehl, Algenmehl, Bentonit, Gartengeräte und Vieles mehr.

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